Einblicke ins
Uhrenatelier
Historische Uhren. Feine Mechanik.
Handwerk aus dem Atelier.
Die Schönheit liegt im Detail
Ein Rad, ein Trieb, ein fein geformter Hebel: Erst im Zusammenspiel entsteht eine Uhr. Hier öffne ich den Blick auf historische Zeitmesser, besondere Konstruktionen und die Arbeit an der Werkbank.
Vom Plan zum Uhrwerk
Wie greifen die Zähne ineinander? Die historische Tafel zeigt verschiedene Zahnformen und ihre geometrische Konstruktion. Die Aufnahme daneben führt zurück zum Werkstück: zu Rädern, Wellen und sorgfältig aufeinander abgestimmten Bauteilen.
Bildquelle der Zeichnung: Sebastian Haindl, Construction der Verzahnungen, 1830, Blatt III. ETH-Bibliothek Zürich, Rar 28997. Digitalisat auf e-rara · Public Domain Mark.
Ausgewählte Uhren aus dem Atelier
Historische Mechanik, besondere Gehäuse und die handwerkliche Arbeit dahinter: Diese Auswahl zeigt restaurierte Uhren, Werkstattdetails und besondere Zeitmesser. Ein Klick auf ein Bild öffnet die vergrößerte Ansicht.
Regulator der Gebr. Wilde
Villingen · um 1885
Ein ewiger Kalender zeigt Wochentag, Datum und Monat an. Sein Mechanismus berücksichtigt unterschiedliche Monatslängen und das Schaltjahr.
Restaurierung & Blick ins Kalenderwerk
Französische Reiseuhr
Carriage Clock · Gorge-Gehäuse
Kalenderanzeigen und Viertelstundenschlagwerk auf kleinem Raum. Das verglaste Gehäuse gibt den Blick auf die Mechanik frei.
Arbeiten am Uhrwerk
Neu angefertigt wurden unter anderem Sperrklinken, Minutenrohr, Zeigerfutter und der Rechen für das Viertelstundenschlagwerk. Jedes dieser Teile musste an das vorhandene Werk angepasst werden.
Wiener Regulatorenwerk
Wien · 19. Jahrhundert
Drei Aufgaben in einem Werk: Zeitmessung, Viertelstunden- und Stundenschlag. Die Aufnahme zeigt ihr enges Zusammenspiel.
Konstruktion & Werkstattvideo
Für die beiden Schlagwerke besitzt der Regulator feststehende Federhäuser; das Gehwerk wird über einen Seilzug angetrieben. Das Werk wurde im Kundenauftrag restauriert.
Französisches Pendulenwerk
Einblick in die Mechanik
Eine Nahaufnahme lenkt den Blick auf die Konstruktion hinter dem Zifferblatt – und auf die sorgfältig aufeinander abgestimmten Werksteile.
Das Detail näher betrachten
Zum Schlagwerk dieser französischen Pendule gehört eine Schlossscheibe. Bilder des geöffneten Werks helfen, solche technischen Besonderheiten sichtbar zu machen.
Bracket Clock von Richard Gregg
London · 19. Jahrhundert
Vergoldete Applikationen, ein versilberter Ziffernring und die Wahl zwischen zwei Melodien prägen diese englische Tischuhr.
Gehäuse & Schlagwerk
Das ebonisierte Nussbaumgehäuse trägt vergoldete Applikationen. Die Melodiewahl bietet Westminsterschlag oder „Chime on 8 Bells“. Acht Hämmer und acht Glocken gehören zum Viertelstundenschlagwerk; die Stunden erklingen auf einer Tonfeder.
Portaluhr von Dartois Fils
Paris · Mitte des 19. Jahrhunderts
Feuervergoldete Bronze und patinierte Säulen rahmen das Pendel. Bei dieser Uhr blieb das Gehäuse unbehandelt.
Material & Uhrwerk
Das Gehäuse besteht aus gegossener, feuervergoldeter Bronze mit patinierten Säulen. Im Inneren arbeitet ein Pendulenwerk mit Schlossscheibenschlagwerk und Glocke.
Mit Respekt vor dem Original
Bei historischen Uhren gehe ich behutsam vor und versuche, den Originalzustand möglichst zu bewahren. Welche Arbeiten sinnvoll sind, hängt vom Befund und Ihren Wünschen ab. Das Vorgehen und die Ziele besprechen wir gemeinsam.
Uhren in Bewegung
Ausgewählte Werkstattvideos auf Instagram.
Ein schaukelnder Engel
Bei der Pendule von Eugène Farcot bewegt sich das Pendel vor und zurück. Das Video zeigt diese ungewöhnliche Bewegung.
Eine neue Regulierungsfeder
Die Anfertigung einer Schwanenhals-Regulierungsfeder für eine Taschenuhr von Julius Assmann aus Glashütte.
Was kann ich für Sie tun?
Nutzen Sie mein Kontaktformular. Ich freue mich auf Sie und helfe Ihnen gerne weiter!
Alternativ können Sie mir auch eine E-Mail an info@mm-uhrenatelier.de schicken.
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Uhrenwerkstatt in Bayern
Michael Manßhardt
Uhrmachermeister & Restaurator
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